Über uns

Salam Sach­sen-Anhalt arbei­tet im und zum Span­nungs­feld mus­li­mi­sches Leben, Mus­lim­feind­lich­keit und Isla­mis­mus. Arbeits­schwer­punkt ist die Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich reli­giös begrün­dete Radi­ka­li­sie­rung, ins­be­son­dere in Schu­len und im Bereich der Kinder- und Jugend­hilfe. Radikalisierungs­prävention zielt unse­rer Mei­nung nach darauf ab, demo­kra­tie- und frei­heits­feind­li­chen Posi­tio­nen und dem Aus­üben von reli­giös oder poli­tisch moti­vier­tem sozia­len Druck und reli­giös oder poli­tisch moti­vier­ter Gewalt vor­zu­beu­gen.

Unsere Arbeit zielt in diesem Sinne auf Sen­si­bi­li­sie­rung für die – wech­sel­sei­tig ver­schränk­ten – Phä­no­mene reli­giös begrün­de­ter isla­mis­ti­scher und anti­mus­li­mi­scher ras­sis­ti­scher Radi­ka­li­sie­rung. Wir bemü­hen uns um die Ver­mitt­lung von hand­lungs­ori­en­tie­ren­dem Sach­wis­sen sowie die prak­ti­sche Unter­stüt­zung sozia­ler und päd­ago­gi­scher wie poli­tisch-bild­ne­ri­scher Arbeit. Dabei arbei­ten wir mit staat­li­chen Ein­rich­tun­gen, Trä­gern der Kinder- und Jugend­ar­beit, zivil­ge­sell­schaft­li­chen Trä­gern und mus­li­mi­schen Akteur*innen zusam­men.

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Salam Sach­sen-Anhalt infor­mie­ren, bera­ten und unter­stüt­zen Fach­kräfte u.a. in Schu­len, Ver­ei­nen oder Ämtern und andere, die im Kon­text der Rea­li­tät von Migra­tion in die ost­deut­sche Trans­for­ma­ti­ons­ge­sell­schaft vor Her­aus­for­de­run­gen gestellt sind. Ansprech­part­ner sind dabei unsere in ganz Sach­sen-Anhalt akti­ven Teams mit Büros in Mag­de­burg, Halle und Dessau sowie die „Fach­stelle Isla­mis­mus und reli­giös begrün­dete Radi­ka­li­sie­rung“ in Halle.

Begegnungsprojekt

Das Pro­jekt „Nachbarschaft[s]leben“ zielt ins­be­son­dere auf die Nor­ma­li­sie­rung eines Mit- und Neben­ein­an­ders von Sachsen-Anhaltiner*innen und neuen Zuwan­de­re­r­In­nen – fried­lich, respekt­voll, demo­kra­tisch. Es unter­stützt etwa die Selbst­or­ga­ni­sa­tion von Migrant*innen und die nach­bar­schaft­li­che Begeg­nung und ver­sucht ins­be­son­dere die­je­ni­gen zu stär­ken, auf die zuneh­mend isla­mis­tisch oder anti­mus­li­misch moti­vier­ter Druck aus­ge­übt wird, der das Ziel hat, Men­schen auf­grund ihrer Reli­gion und Her­kunft oder auf­grund ihres indi­vi­du­el­len Lebens­wan­dels nach Freund und Feind zu kate­go­ri­sie­ren und ihnen ein fried­li­ches Mit- und Neben­ein­an­der mit ihren Nachbar*innen und Mit­men­schen zu ver­un­mög­li­chen.

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